Gonzagagasse 1

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Das Gebäude

Ein Bild.

Bezirk
1., Innere Stadt
Aliasadressen
=Gonzagagasse 1
=Morzinplatz 3
=Salzgries 2
Konskriptionsnummer Stadt
vor 1862: 204, 1173
vor 1847: 204, 1173
vor 1821: 211, 1247
vor 1795: 446, 1231
Baujahr
1862
Architekten (Bau)
Wilhelm Groß, Anton Baumgarten
Inhaltslizenz: CC-BY-SA 4.0


Ehem. Palais Wickenburg - Architektur und Geschichte

Auf Seite des Morzinplatzes gibt es keinen Eingang, die Adresse „Morzinplatz 3“ gibt es daher genaugenommen gar nicht. An Stelle des Hauses stand wahrscheinlich schon seit der Römerzeit, sicher jedoch ab 1428 der „Salzturm“ mit dem Salztor. Von hier kam das Salz, das über die Donau nach Wien geführt wurde, in die Stadt. Es wurde 1759 demoliert.

Das heutige Haus ist das Palais Wickenburg, es wurde für den Grafen Mathias Konstantin Wickenburg, dem Sohn des Ministers Wickenburg, von Anton Baumgarten und dem Baumeister Wilhelm Grohs erbaut. [1] Ev. war auch Wilhelm Fraenkel an dem Bau beteiligt (?). [2]

✡ Jüdisches Wien

Zwischen 1922 und 1940 befand sich in dem Haus der Textilhandel der jüdischen Spinn- und Wirkwaren-Firma Herbst & Gaon

Vorgängerhaus

Noch 1862 befand sich hier eine Kasematte, also ein Teil der Befestigungsmauer mit einem Fortifikationshaus.

Ausgrabungen

Ausgrabungscode Zeitliche Einordnung Beschreibung der Fundstücke
186305 Neuzeit Auf dem Graf Wickenburgschen Baugrund stieß man bei der Aushebung der Fundamente in einer Tiefe von nahezu 5 Klaftern (9,5 m) auf Holzpiloten, die als Fundamente der Stadtbefestigung dienten. Außerdem stieß man bei den Erdaushebungen zum Bau des Kanals am Salzgries in einer Tiefe von 4 Fuß (1,3 m) auf ein Steinpflaster. Nächst dem Quaitheater traf man auf die Grundmauern der dort befindlich gewesenen Bastion.


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Quellen