Coburgbastei 6

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Das Gebäude

Ein Bild.

Bezirk
1., Innere Stadt
Aliasadressen
=Coburgbastei 6
=Seilerstätte 5
=Weihburggasse 25-27
Konskriptionsnummer Stadt
vor 1862: 803, 1190
vor 1847: 803, 1190
vor 1821: 850, 853, 1266
vor 1795: 915, 916, 917, 918, 1205
Baujahr
1881 / Adaptierung: 1893
Architekten (Bau)
Adolf Korompay / Adaptierung: August Weber
Inhaltslizenz: CC-BY-SA 4.0


Das Haus - Architektur und Geschichte

Seilerstätte 5 liegt am Übergang zwischen Seilerstätte, Coburgbastei und Weihburggasse und gehört zum baulichen Umfeld des Palais Coburg.

Das Nebengebäude des Palais Coburg wurde 1881 von Adolf Korompay erbaut, 1927 kaufte es die "Städtische Immobilien AG in Budapest" ("Varosi Ingatlan Részvénytársaság").

Jüngere „Hausgeschichte“

In den 1970er und 80er-Jahren waren im Haus gut besuchte Diskotheken und Lokale, wie die "Schwimmende Pyramide" oder das "Big Apple" (ehemals "Wake Up"). [1]

Unter den späteren Nutzungen ist die Adresse auch als Standort eines Nachtlokals (beverly hills club) bekannt geworden; Bezirksmedien berichteten etwa über wirtschaftliche Schwierigkeiten und ein beantragtes Sanierungsverfahren.[2]

Vorgängerhäuser

Auf dem Areal des heutigen Hauses waren ehemals einige Soldatenhäusel zu finden, sie gehörten zum "Kroatendörfel". Zwischen den Häusern, die zum Zeughaus gehörten, befand sich eine Treppe, die auf die Wasserkunstbastei hinauf führte.

1840 erhielt Herzog Ferdinand zu Sachsen-Coburg-Gotha die Häuser, um hier ein Zinshaus zu errichten, das 1863 durch August Weber umgebaut wurde. [3]

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Icon Wohnhaus Person.png

Beruf
Politiker
Beschreibung
In diesem Haus wohnte und starb der liberale Politiker Freiherr Viktor Franz Andrian-Werburg (17. September 1813, Görz – 25. November 1858, Görz). Er gilt als profilierter Kritiker des neoabsolutistischen Systems; zu seinen bekannten Schriften zählt Österreich und dessen Zukunft.[4]

Icon Wohnhaus Person.png

Beruf
Historiker
Beschreibung
Im letzten Stock des Hauses wohnte der Kunsthistoriker Leopold Mazakarini (*28. August 1914 Wien, † 29. Mai 1990 Wien 9, Mariannengasse 8-10). Mazakarini war Begründer der „Gesellschaft für Natur- und Heimatkunde" und hielt zahlreiche kunsthistorische Führungen ab.
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Quellen