Adamovich, Ludwig jun.
Vorkommen in CityABC
- Ludwig Adamovich - Vater
- Zentralfriedhof - Ehrengrab, 33G, 49
Lebenslauf
Ludwig Adamovich junior (Ludwig K. Adamovich; geboren 24. August 1932 in Innsbruck; gestorben 16. Juni 2024) war ein österreichischer Verfassungsjurist und Verfassungsrichter. [1][2]
Nach dem Jusstudium arbeitete er zunächst im öffentlichen Dienst und trat 1956 in den Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts ein. Nach einer Phase in der Wissenschaft und Lehre – unter anderem als Universitätsprofessor in Graz – übernahm er ab 1977 die Leitung des Verfassungsdienstes als Sektionschef. [3][4]
1984 wurde Adamovich zum Präsidenten des Verfassungsgerichtshofs bestellt; dieses Amt übte er bis 2002 aus und prägte damit über fast zwei Jahrzehnte die österreichische Verfassungsgerichtsbarkeit. [5] Auch nach dem Ende seiner Amtszeit blieb er öffentlich präsent und war bis kurz vor seinem Tod als verfassungsrechtlicher Berater tätig, zuletzt in der Hofburg für Bundespräsident Alexander Van der Bellen. [6]
Ausführlicher Lebenslauf externe Quellen
- Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Bd. 1. Kremayr & Scheriau, Wien 1992, S. 260
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Quellen
- ↑ https://orf.at/stories/3163743/
- ↑ https://www.vfgh.gv.at/medien/Ludwig-Adamovich-verstorben.de.php
- ↑ https://orf.at/stories/3163743/
- ↑ https://www.oeaw.ac.at/news/abschied-von-ludwig-adamovich
- ↑ https://www.vfgh.gv.at/medien/Ludwig-Adamovich-verstorben.de.php
- ↑ https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk0648
