Barbaragasse
Aus City ABC
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Namensgebung und Geschichte
Die Gasse wurde 1862 nach der Barbarakirche benannt; zuvor galt sie teils als Teil der Postgasse, in Quellen seit 1701 auch als Barbaragässel. Der Bereich gehörte ursprünglich zum Predigerfriedhof des Dominikanerklosters (1368 erwähnt). Später erwarben die Jesuiten Liegenschaften; zwischen Barbarakapelle (nördlich) und Landschaftsschule (südlich) entstand der Gassenraum, der im 18./19. Jahrhundert baulich gestaltet wurde.
Häuser der Gasse
- Barbaragasse 1
- Ehemaliges Barbarakloster bzw. Rosenburse-/Jesuitentrakt, heute Teil des Hauptpost-/Alte-Post-Komplexes (verbunden mit Postgasse 8, Dominikanerbastei 9–15 u. a.). Integriert ist die Barbarakirche (griechisch-kath.). Großparzelle aus mehreren Altbauten zusammengewachsen (sechs Hausnummern).
- Barbaragasse 2-4
- Wohn- und Sterbehaus des Verlegers Carl Gerold (1783–1854) und seines Vaters Josef Gerold (Universitätsbuchdrucker). Bezüge zu Gerolds Druckerei am damaligen Dominikanerplatz; heute Teil der ruhigen Randbebauung zwischen Postgasse und Dominikanerbastei.
Ansichten
- Historische Bezüge rund um Barbaragasse / St. Barbara / Alte Post
Praktische Hinweise
- Erreichbarkeit
- U3 Stubentor bzw. U4 Schwedenplatz; wenige Schritte von Postgasse/Dominikanerbastei; keine ÖV-Linien in der Gasse selbst.
- Besichtigungstipps
- Hof-/Kirchenensemble um die Barbarakirche; Innenhöfe der »Alten Post« (Posthöfe) über Postgasse/Dominikanerbastei.
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Navigation
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Quellen
- ↑ Unbekannt (FotografIn), 1., Barbaragasse, um 1860, Wien Museum Inv.-Nr. 23848/2, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/77428/)
![[1]](/images/f/f3/Barbaragasse_Wien_Museum_Online_1.jpg)