Bitterlich, Hans
Vorkommen in CityABC
- Mühlgasse 1 - Sterbehaus (4. Bezirk)
- Rennweg 3 - Geburtshaus
- Denkmal Ferdinand von Arlt - Werk
- Bitterlichstraße - Straßenbenennung
- Gutenbergdenkmal - Werk
- Reischachstraße 2 - Werk
Lebenslauf
Hans Bitterlich wurde am 28. April 1860 in Wien als Sohn des Künstlers Eduard Bitterlich geboren. Nach dem Gymnasium studierte er ab 1877 an der Akademie der bildenden Künste Wien Bildhauerei und besuchte 1880 bis 1886 die Spezialschule für (höhere) Bildhauerei bei Kaspar von Zumbusch. Stipendien ermöglichten ihm ab 1886 einen zweijährigen Studienaufenthalt in Italien; 1888 erhielt er für die Gruppe „Mutterliebe“ den Reichel-Preis und arbeitete in der Folge als Bildhauer in Wien.[1]
Ab 1902 wirkte Bitterlich als Lehrender an der Akademie (zunächst Honorardozent mit ao. Professortitel), wurde 1904 ao. und 1907 o. Professor. Er leitete über viele Jahre die Allgemeine Bildhauerschule und später die Spezial- bzw. Meisterschule; 1930/31 war er Rektor, 1931 Ehrenmitglied der Akademie. In dieser Zeit prägte er als Professor die Ausbildung mehrerer Bildhauergenerationen in Wien.[2]
Im Wiener Stadtraum zählt er zur jüngeren Generation der späthistoristischen Ringstraßenbildhauer mit deutlicher Jugendstil-Orientierung. Zu seinen wichtigsten Arbeiten nennt das ÖBL unter anderem das Gutenberg-Denkmal am Lugeck (1900) und das Kaiserin-Elisabeth-Denkmal im Volksgarten (Enthüllung 1907). Für das Kriegsministerium am Stubenring schuf er 1912 die Giebelfeldreliefs „Kampf“ und „Sieg“.[3][4] Er starb am 5. August 1949 in Wien.[5]
Ausführlicher Lebenslauf externe Quellen
- Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Bd. 1. Kremayr & Scheriau, Wien 1992, S. 392
- https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Hans_Bitterlich
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Quellen
- ↑ https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_B/Bitterlich_Hans_1860_1949.xml
- ↑ https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_B/Bitterlich_Hans_1860_1949.xml
- ↑ https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_B/Bitterlich_Hans_1860_1949.xml
- ↑ https://cityabc.at/index.php/Reischachstra%C3%9Fe_2
- ↑ https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_B/Bitterlich_Hans_1860_1949.xml
