Jüdisches Museum

Aus City ABC

Jüdisches Museum Wien
Museum Dorotheergasse (Palais Eskeles)
Das Jüdische Museum Wien wird als ein Museum, zwei Standorte geführt. Der Standort Dorotheergasse (Palais Eskeles) widmet sich der Geschichte des jüdischen Wiens, seinen Sammlungen sowie wechselnden Ausstellungen. Ein Ticket gilt für beide Standorte innerhalb von sieben Tagen, was eine gut planbare Kombination mit dem Museum am Judenplatz ermöglicht. [1][2]

Das Jüdische Museum (Dorotheergasse 11)

Steckbrief: Jüdisches Museum Wien – Dorotheergasse (Palais Eskeles)

Ort, Zugang
Dorotheergasse 11, 1010 Wien (1., Innere Stadt)
Rundgang
Dauerausstellung, Sammlungsbereiche, Schaudepot sowie Sonderausstellungen (je nach Programm) [3]
Thema
Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Wien; Sammlung und Ausstellungen als „Stadtgeschichte aus jüdischer Perspektive“
Empfohlene Zeit
ca. 60–120 Minuten (je nach Ausstellung)
Öffnungszeiten
Sonntag bis Freitag 10:00–18:00; Samstag geschlossen
Tickets
Ticket gilt für beide Standorte innerhalb von 7 Tagen; Preisdetails siehe Ticketseite
Café
Taïm Café (im Haus, Öffnungszeiten parallel zum Museum)
Website
https://www.jmw.at/

Rundgang (Vorschlag)

Der Besuch am Standort Dorotheergasse funktioniert besonders gut als erzählte Stadtgeschichte. Zuerst lohnt sich ein konzentrierter Einstieg über die Dauerausstellung, um zentrale Begriffe, Epochen und Konfliktlinien zu setzen. Danach bieten Sonderausstellungen und Sammlungsbereiche die Möglichkeit, einzelne Themen zu vertiefen – etwa über Biografien, religiöse Praxis, Migration, Alltagskultur oder Brüche des 20. Jahrhunderts. Wenn du beide Standorte nutzen willst, ist es oft sinnvoll, die Dorotheergasse als „großen Überblick“ zu wählen und den Judenplatz anschließend als mittelalterlich-historischen Schwerpunkt zu ergänzen. [4][5]

Highlights (Auswahl)

Der Standort Dorotheergasse bündelt die zentrale Museums- und Ausstellungsebene des Jüdischen Museums Wien. Besonders hilfreich ist die Kombination aus Dauerausstellung und wechselndem Programm, weil sich dadurch ein wiederkehrender Besuch lohnt und sich jüdische Geschichte nicht als abgeschlossenes Kapitel, sondern als Gegenwartsthema zeigt.

Kontext in der Inneren Stadt

Die Dorotheergasse liegt zwischen Graben/Stephansdom und Oper/Karlsplatz und lässt sich gut in eine thematische Innenstadt-Route einbauen. Für eine vertiefende Erinnerungskultur-Perspektive bietet sich als Ergänzung das Simon Wiesenthal Museum - Die Zukunft des Erinnerns an; wer stärker historisch arbeiten möchte, kombiniert den Besuch mit dem zweiten Standort des Jüdischen Museums am Judenplatz.

Besuchsorientierung

Adresse
Dorotheergasse 11, 1010 Wien
Öffnungszeiten
So–Fr 10:00–18:00, Sa geschlossen
Ticket-Logik
Ein Ticket – zwei Standorte (gültig 7 Tage)
Tipp
Wenn du beide Standorte machst, beginne mit Dorotheergasse (Überblick) und gehe danach zum Judenplatz (mittelalterlicher Schwerpunkt) – der Weg dazwischen ist kurz und lässt sich gut als „Stadtraum-Übergang“ nutzen.

Quellen