Sachsen-Teschen, Albert Kasimir

Aus City ABC

Anonym Albert von Sachsen-Teschen.jpg
Sachsen-Teschen, Albert Kasimir
Geboren 11. Juli 1738 Moritzburg bei Dresden
Gestorben 0. Februar 1822 Wien
Weitere Namen
Beruf

Kunstsammler, Kunstmäzen

Vorkommen in CityABC
Ausführlicher Lebenslauf externe Quellen

Albert Kasimir wurde im Jahre 1764 in die Loge "Zu den drei Schwertern" in Dresden unter dem Meister vom Stuhl Oberst (und später General von Stutterheim) in den Freimaurerbund aufgenommen. Von Beginn seiner Mitgliedschaft an war er eine wichtige Freimaurer-Persönlichkeit, beeinflusste er doch die masonische Entwicklung nicht nur in Dresden, sondern auch in Prag, Pressburg und Wien. Letztlich lebte er im Zentrum eines masonischen Netzwerks, das ihm auch sehr beim Aufbau der Kunstsammlung half. 1767 wurde er von Kaiser und Reichstag zum Reichsgeneralfeldmarschall ernannt.

Nach dem frühen Tod seiner Frau 1798 ließ er eine Wasserleitung, die sog. Albertinische Wasserleitung, von Hütteldorf nach Wien bauen und lebte nur noch für seine Kunstsammlung, die auf seinen Neffen und Adoptivsohn Erzherzog Karl überging. In der zum Komplex der Hofburg gehörenden Augustinerkirche ließ er von Antonio Canova ein Grabmal für seine Frau errichten. Sein Neffe Erzherzog Johann wurde ebenfalls von ihm in seinem Testament bedacht und damit in die Lage versetzt, als großer Förderer der Steiermark zu wirken.

Quellen