Weihburggasse 3
- Bezirk
1., Innere Stadt
- Aliasadressen
- =Weihburggasse 3
- Konskriptionsnummer Stadt
- vor 1862: 906
- vor 1847: 906
- vor 1821: 962
- vor 1795: 938
- Baujahr
- 1802 / Umbau: 1909
- Architekten (Bau)
- Josef Kornhäusel / Umbau: Anton Schwarz
Das Haus, Hotel „Kaiserin Elisabeth" - Architektur und Geschichte
Das Haus dürfte einen älteren Kern haben, 1802 wurde ein großer Umbau durch Josef Kornhäusel vorgenommen. 1804 wurde es zum Wirtshaus gewidmet, kurz danach zum Hotel. Den Namen "Zur Kaiserin Elisabeth" erhielt es 1854, bereits kurz nach der Hochzeit des Kaisers mit Sisi.
Vorgängerhäuser
Das erste Mal scheint hier in Urkunden ein Haus im Jahr 1429 auf, damals unter dem Namen "Alt Techanthof". Sein Besitzer was Hans Kanstorffer. Weiters ist bekannt, dass auch Kaiser Friedrich III. das Haus besaß und es 1472 an seinen Türhüter Leopold Wehinger verkaufte. Beim großem Stadtbrand 1525 brannte das Haus komplett ab, die Stadt zog es ein und verkaufte die Brandstatt.[1]
Gedenktafel - Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten
Das Hotel hatte zahlreiche bekannte Gäste, einige davon werden auf einer Gedenktafel genannt.
Quartier Mozarts
In der Weihburggasse 3 (heute Hotel „Kaiserin Elisabeth“) erinnert eine Gedenktafel an prominente Gäste des Hauses – darunter Wolfgang Amadeus Mozart, der hier 1767 zu Beginn seines zweiten Wienaufenthalts logierte. Damals bestand allerdings das Hotel noch nicht.
Für die Zeit zwischen 15. September und 17. Oktober 1767 wird die Familie Mozart (mitsamt Diener Bernhard) an dieser Adresse im sogenannten Gariboldischen Haus genannt; in zeitgenössischer bzw. jüngerer Aufarbeitung wird dabei auch das Quartier beim Goldschmied Schmalecker erwähnt.
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